Aurelia Frick: Liechtensteins Ex-Regierungsrätin gründet 2025 neue Anwaltskanzlei
Ein neues Kapitel für Liechtensteins ehemalige Regierungsrätin
Aurelia Frick, die ehemalige Regierungsrätin Liechtensteins, hat angekündigt, im Jahr 2025 eine neue Anwaltskanzlei zu gründen. Diese Nachricht markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Karriere der umstrittenen Politikerin, die 2019 aus der Regierung ausscheiden musste.
Von der Politik zur Jurisprudenz
Frick, die als Shootingstar der Liechtensteiner Politik galt, wurde mit nur 33 Jahren für die FBP in die Regierung gewählt. Ihr rasanter Aufstieg wurde jedoch von einem ebenso dramatischen Fall gefolgt, als ihr 2019 der Landtag das Vertrauen entzog. Nach Jahren der juristischen Auseinandersetzungen und persönlicher Reflexion kehrt Frick nun in einer neuen Rolle auf die öffentliche Bühne zurück.
Die neue Kanzlei: Eine Zusammenarbeit mit Professor Michael Nagel
Fricks neue Anwaltskanzlei, die sie in Zusammenarbeit mit Professor Michael Nagel aus Hannover auf den Weg gebracht hat, verspricht, sich auf internationales Recht zu spezialisieren. Die Kanzlei wird unter der Webadresse https://www.die-advokatur.li erreichbar sein und soll sich insbesondere folgenden Bereichen widmen:
- Internationale Unternehmensberatung
- Stiftungsrecht
- Standortstrategie
- Regulierungsfragen
- Governance
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Fricks Weg zurück in die Öffentlichkeit
In einem ausführlichen Interview reflektiert Aurelia Frick über die turbulenten Jahre seit ihrem Ausscheiden aus der Regierung:
Umgang mit der Krise
„Viele wären daran zerbrochen – ich nicht!“, betont Frick. Sie beschreibt, wie sie bewusst die Entscheidung traf, sich nicht in eine Opferrolle drängen zu lassen. Stattdessen nutzte sie die Zeit für Selbstreflexion und persönliches Wachstum.
Lehren aus der Vergangenheit
Frick räumt ein, dass sie in ihrer politischen Karriere Fehler gemacht hat:
- Zu schnelles Tempo bei Veränderungen
- Unterschätzung des politischen Apparats
- Mangelnde Kommunikation mit der Parteispitze
Sie betont jedoch auch, dass sie sich treu geblieben ist und an ihren Überzeugungen festhielt.
Geschlechterspezifische Herausforderungen
Frick spricht offen darüber, dass ihr Geschlecht eine Rolle in den Konflikten gespielt haben könnte. Sie vermutet, dass die Ereignisse anders verlaufen wären, „wenn ich Aurelio Frick heißen würde“.
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Blick in die Zukunft
Trotz der Herausforderungen der Vergangenheit blickt Aurelia Frick optimistisch in die Zukunft. Sie sieht ihre neue Kanzlei als Chance, ihre Erfahrungen und Fähigkeiten in einem neuen Kontext einzubringen.
Fokus auf gesellschaftlichen Nutzen
Frick betont, dass es ihr wichtig ist, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Sie plant, ein Buch zu schreiben, das Menschen in Krisensituationen helfen soll, „den inneren Frieden wiederzufinden“.
Engagement über die Kanzlei hinaus
Neben ihrer Tätigkeit als Anwältin engagiert sich Frick in mehreren Verwaltungsräten und Beiräten, unter anderem in den Bereichen:
- Digitalisierung
- Bildung
- Nachhaltigkeit
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Zusammenfassung
Aurelia Fricks Ankündigung, 2025 eine neue Anwaltskanzlei zu gründen, markiert einen bedeutenden Wendepunkt in ihrer Karriere. Nach turbulenten Jahren in der Politik und persönlichen Herausforderungen kehrt sie mit neuen Perspektiven und Zielen in die Öffentlichkeit zurück. Ihre Erfahrungen haben sie geprägt, aber nicht gebrochen. Mit ihrer neuen Kanzlei und ihrem fortgesetzten Engagement in verschiedenen Bereichen strebt Frick danach, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und ihre Expertise in den Dienst internationaler Unternehmen und Organisationen zu stellen. Die Gründung der Kanzlei verspricht, ein spannendes neues Kapitel in Fricks Karriere zu werden und könnte auch für Liechtenstein interessante Entwicklungen mit sich bringen.
